TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)
 

Artikel der heimischen Presse

Professor Dietmar G. Kummer informiert an der Volkshochschule über Traditionelle Chinesische Medizin

→ Quelle: Artikel aus Obermaintagblatt vom 01.09.2014
→ Quelle: Artikel aus Neue Presse vom 01.09.2014


Artikel aus co.med vom 03.03.2014

Doktor med. Studium in China (Interview Prof. Dr. h.c. Dietmar Kummer)

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist beliebt. Immer mehr Patienten sind auf der Suche nach einer qualifizierten und ursprünglichen TCM-Behandlung - kompetente Fachkräfte sind gefragt wie nie. Doch Ausbildung ist nicht gleich Ausbildung. Ein internationales Abkommen der Chinesischen Naturheilkunde Akademie e.V. Kulmbach und der Universität für TCM in Shandong ermöglicht ein berufsbegleitendes Doktorstudium (inklusive Praktika) bei den Meistern vor Ort.
Für welche Berufsgruppen ist das Doktorstudium geeignet?...
weiter → Quelle: Artikel aus co.med vom 03.03.2014


Artikel aus Obermain Tagblatt - Ausgabe 31.01.2014

Heilsame Nadelstiche und Grüner Tee

Abend mit Dietmar Kummer über Traditionelle Chinesische Medizin verzeichnet großes Interesse

Bad Staffelstein. Gesundheit - nicht wenige, die nach Bad Staffelstein kommen, wollen sie erhalten oder wieder erlangen. Da ist es irgendwo nur logisch, dass bei den Informationsveranstaltungen in diesem Bereich auch Themen jenseits der Schulmedizin den Stellenwert erhalten, den sie verdienen. Enorm groß war das Interesse an einer Veranstaltung mit dem erfahrenen Heilpraktiker Prof. Dietmar Kummer, der im Angerstübla der Kultur- und Freizeitfreunde ...
weiter → Quelle: Artikel aus Obermain Tagblatt - Ausgabe 31.01.2014


Kulmbacher als Experte in China

Kulmbach. Dietmar G. Kummer, geboren im Jahr 1947, der Präsident der Akademie für Chinesische Naturheilkunde mit Sitz in Kulmbach, ist jetzt zweifacher Doktor der Medizin.
Der eine Doktortitel wurde ihm laut einer Pressemitteilung von der chinesischen Hubei University of Chinese Medicine, der andere von der Shandong University of TCM verliehen. Beide Titel gelten nicht nur in China, sondern auch in Europa....
weiter → Quelle: Artikel aus Frankenpost vom 19.12.2013


Anerkennung

In einem Alter, in dem sich die meisten Menschen in den Ruhestand begeben, will Dietmar G. Kummer es noch einmal wissen und erarbeitet sich gleich zwei akademische Titel. Der Kulmbacher, geboren 1947, ist Präsident der Akademie für Chinesische Naturheilkunde in Kulmbach und seit kurzem zweifacher Doktor der Medizin....
weiter → Quelle: Artikel aus Bayerischer Rundschau vom 02.12.2013


Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 02/2013

Rheuma

Tipps aus der TCM

„Krankheit im Umherziehen“ - so wurde Rheuma im hiesigen Volksmund genannt. Aus Sicht der TCM bedeutet dies Verstopfung der Qi- und Blutzirkulation, ...
weiter → Quelle: Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 02/2013


Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 05/2012

Depressionen

Tipps aus der TCM

Nach Traditioneller Chinesischer Medizin können Erkrankungen des Geistes und Gemütes natürlich durch unterschiedliche Gründe, wie Antifunktionen des Gehirns sowie Störungen des ...
weiter → Quelle: Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 05/2012


Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 04/2012

Erkältungskrankheiten: Grippe und grippaler Infekt

Tipps aus der TCM

Nichts ist in Deutschland so sicher wie die fünfte Jahres- zeit - die Grippe- und Erkältungszeit! Die grippalen Infekte werden häufig durch sogenannte Tröpfcheninfektionen, d. h. durch Anniesen, Anhusten und kontaminierte Gegenstände übertragen, begünstigt durch Zugluft, Unterkühlung und überheizte trockene Räume und auch Klimaanlagen. Ursachen einer Erkältungsanfälligkeit können Allergien, chron. Krankheiten und eine damit verbundene Schwächung des Immunsystems sein.....
weiter → Quelle: Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 04/2012


Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 03/2012

Verstopfung

Tipps aus der TCM

Verstopfung ist ein häufig vorkommendes Problem. Vor einer Therapie sollte geklärt werden, ob tatsächlich immer ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen wird. Zwei bis drei Liter täglich sind als Minimum anzusehen. Auch Bewegung kann sich positiv auf die Verdauung auswirken. ....
weiter → Quelle: Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 03/2012


Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 02/2012

TCM - Die älteste und berühmteste Heilkunst

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist in unserer Kultur durch die Akupunktur bekannt geworden. Zwischenzeitlich wird die Akupunktur auch von der hiesigen Schulmedizin anerkannt und angewandt. Ihr Vorteil: Gegenüber der Tabletteneinnahme entstehen dabei kaum Nebenwirkungen. ....
weiter → Quelle: Artikel aus Mensch & Gesundheit - Ausgabe 02/2012


Artikel aus Naturheilpraxis November 2011

Auf dem Weg zum „Doctor of Medicine“

Die Chinesische Naturheilkunde Akademie e.V. in Kulmbach bietet bundesweit einberufsbegleitendes Studienprogramm auf dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin an. Sie bietet ärztlichen und nichtmedizinischen Heilberuflern die Möglichkeit, in berufsbegleitenden Studiengängen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) den „Master of Medicine“ abzulegen oder ein „TCM-Doktoratsstudium“ zu absolvieren, das mit dem „Doctor of Medicine“ abschließt. „Besonders die in Heilberufen Tätigen, die über keinen Hochschulabschluss verfügen, haben damit die Möglichkeit einen Hochschuldegree zu erlangen“, betont Akademieleiter Prof. (Universität Peking) Dr. h.c. (Hochschule für TCM, Nanning), Dietmar G. Kummer. Aufgrund des chinesisch-deutschen Äquivalenzabkommens sind die Abschlüsse in der Bundesrepublik anerkannt. ....
weiter → Quelle: Artikel aus Naturheilpraxis November 2011


TCM Jubiläum Presseartikel infranken.de vom 30.11.2009

Ein Pionier der sanften Medizin.

Dietmar Kummer hob vor 25 Jahren die Chinesische Naturheilkunde Akademie aus der Taufe. Der Professor der Universität Peking gilt als Wegbereiter der TCM in Europa. ...
weiter → Quelle: TCM Jubiläum Presseartikel vom 30.11.2009 http://www.inFranken.de


Prager Zeitung

Prager Zeitung

Auch Ausbildung in westlicher Medizin

Dietmar G. Kummer über das Medizinstudium in China
Professor (Uni Peking) Dietmar G. Kummer, Präsident der Chinesischen Naturheilkunde Akademie e.V./Kulmbach, Shuo Shi (Master of Medicine) Guangxi TCM University, Director Department of European TCM, Faculty of International Education, Guangxi TCM University, gilt seit Jahren als Botschafter der TCM zwischen China und Deutschland. Unter seiner Regie wurde 1984 in Kulmbach die Chinesische Naturheilkunde Akademie e.V. ...
weiter → Quelle: Prager Zeitung 09⁄2008


Fachzeitschrift Natur-Heilkunde Journal

Auf die Qualität kommt es an: TCM und Westliche Medizin

Ihre Aufgabe sieht die Akademie in der objektiven Verbreitung der authentischen chinesischen Medizin: Neben einer ausgeprägten Kongresstatigkeit werden hier erfolgreich Ärzte, Heilpraktiker und andere therapeutische Heilberufe nach den Methoden der TCM ausgebildet. Der Lehrkörper besteht aus Experten Dozenten und Professoren chinesischer TCM Universitäten. Der gezielten Ausbildung des europäischen TCM Nachwuchses liegt Herrn Prof. Kummer besonders am Herzen: 2005 initiierte Prof. Kummer ein europäisch-chinesisches Pilotprojekt, das zum offiziell anerkannten Studienabschluss "Master of Medicine" führt.

Frage: Was sind die größten Unterschiede zwischen der europäischen und chinesischen Heilkunde?

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat sich historisch aus der chinesischen Volksmedizin entwickelt, noch lange bevor es eine sogenannte moderne Medizin gab. Erste Historische medizinische Aufzeichnungen gehen bis auf das Jahr 1500 v.Chr. zurück. Der wesentliche Unterschied zur westlichen Medizin liegt in ihrer kausalen Betrachtungsweise und ganzheitlichen therapeutischen Humananwendung . Bekannt sind in unseren Breitengraden in diesem Zusammenhang das Prinzip von Yin und Yang sowie das Meridian- bzw. Leitbahnsystem. ...
weiter → Quelle: Natur-Heilkunde Journal, 10⁄2008


Fachzeitschrift Natur-Heilkunde Journal

Erfolg durch Lebenslanges Lernen

Die Chinesische Naturheilkunde Akademie e.V. in Kulmbach bildet seit 1984 in Deutschland erfolgreich Ärzte, Heilpraktiker, Masseure und artverwandte Berufe aus Die Lehrkräfte werden dabei durch Experten der chinesischen TCM Hochschulen gestellt.. Seit 2005 gibt es ein absolutes Novum in Deutschland: In Zusammenarbeit mit der staatlichen Elite-Universität "Guangxi Traditional Chinese Medical University" werden Berufsbegleitende Masterstudiengängen in traditioneller chinesischer Medizin (TCM).angeboten, sowie TCM-Kollegs zur Erlangung von TCM-Zertifizierungen geschaffen. Diese Studiengänge, die Expertenwissen über die Therapien der TCM wie beispielsweise Akupunktur, Schröpfen, Chiropraktik, Orthopädie, Heilkräuterkunde und viele andere mehr vermitteln sollen, gelten in Deutschland als wegweisendes chinesisch-europäisches Pilotprojekt. Der internationale TCM-Master-Grad ist anerkannt. Damit gelten die Absolventen als hochrangig qualifiziert. Die Chinesische Naturheilkunde Akademie e.V. in Kulmbach...
weiter → Quelle: Natur-Heilkunde Journal, 04⁄2008


Fachzeitschrift PT Physiotherapeut

Masterstudium TCM - Im Gespräch: Dietmar G. Kummer

Dietmar G. Kummer - Professor für traditionelle chinesische Medizin der Universität Peking, Präsident der Chinesischen Naturheilkunde Akademie (CNA) e.V. in Kulmbach, Shuo Shi (Master of Medicine) Guangxi TCM University, Director Department of European TCM, Faculty of International Education, Guangxi TCM University - gilt seit Jahren als Botschafter der TCM zwischen China und Deutschland. Unter seiner Regie wurde 1984 in Kulmbach die Chinesische Naturheilkunde Akademie e.V. gegründet, die erfolgreich Ärzte, Heilpraktiker und andere therapeutische Heilberufe nach den Methoden der TCM ausbildet. Die gezielte Ausbildung des europäischen TCM Nachwuchses liegt Dietmar G. Kummer besonders am Herzen. 2005 initiierte er ein europäisch-chinesisches Pilotprojekt, das zum offiziell anerkannten Studienabschluss "Master of Medicine" führt und auch für Physiotherapeuten offensteht. Tanja Bossmann fragte nach.

Was sind die größten Unterschiede zwischen der europäischen und chinesischen Heilkunde?

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat sich historisch aus der chinesischen Volksmedizin entwickelt, noch lange bevor es die sogenannte moderne Medizin gab. Erste historische medizinische Aufzeichnungen gehen bis auf das Jahr 1500 v.Chr. zurück. Der wesentliche Unterschied zur westlichen Medizin liegt in ihrer kausalen Betrachtungsweise und ganzheitlichen therapeutischen Humananwendung ...
weiter → Quelle: PT Physiotherapeut, 12⁄2008


Natur Heilkunde Ausgabe 03⁄10

TCM-Qualifizierung an chinesischer Eliteuniversität

Seit 2005 führt die Chinesische Naturheilkunde Akademie TCM-Studiengänge durch, die mit dem in Europa anerkannten Titel "Master of Medicine" abschließen. Ab Frühjahr 2010 können nun Ärzte, Apotheker, Biologen oder die mit dem "Master of Medicine" oder einer ähnlichen Vorbildung ausgestatteten Heilpraktiker, Physio- sowie Ergotherapeuten und andere med. Berufe, das weiterführende Promotionsstudium zum "Doctor of Medicine" über die Kulmbacher Akademie, an einer chinesischen staatlichen Eliteuniversität , als Pilotprojekt belegen. Durch das stetig wachsende Interesse ...
weiter → Quelle: Artikel aus Natur-Heilkunde Ausgabe 03⁄10


Naturheilpraxis Ausgabe 03⁄10

Heilpraktiker bekommen staatliche Qualifizierung.

TCM Master- Doctorstudium:
Das Studium wird in deutscher Sprache durchgeführt, eine weitere Besonderheit, die von den Studenten besonders geschätzt wird.

Dieses Modell ist deshalb so interessant, weil ja der Heilpraktiker in Deutschland seine Tätigkeitsberechtigung auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes als Zulassungsberuf erhält. Die bestandene Überprüfung macht eine Unbedenklichkeitsaussage für die Ausübung der Heilkunde, trifft allerdings aufgrund des Fehlens einer staatlich geregelten Aus- und Fort­bildungsordnung keine staatlich anerkannte Qualifikationsaussage.

Die Qualifikationsbemühungen sind in die Eigenverantwortung gestellt und werden auf be­rufsständischer Ebene durchgeführt. Insofern ist es ein überlegenswerter Aspekt, zu der vor­handenen Tätigkeitsberechtigung als Heilpraktiker diese Eigenverantwortung zur Qualifizie­rung dergestalt zu nutzen, dass man auf diese Weise eine staatlich anerkannte Qualifikation erwirbt.

  Weiteres siehe Originalbericht...
weiter → Quelle: Artikel aus Naturheilpraxis Ausgabe 03⁄10


Fachzeitschrift Naturheilpraxis

TCM-Standardisierung für EU-TCM-Agenda Beijing

Der Präsident der Chinesischen Naturheilkunde Akademie, Kummer, war als einer von 350 chinesischen und europäischen Experten seitens des chinesischen Ministeriums in Rom geladen.
Es gibt auf internationaler Ebene in Zukunft gänzlich neue TCM-Einstufungen. Den verschiedenen chinesischen staatlichen Bildungsministerien ist es gelungen, zusammen mit europäischen nationalen Behörden, wie dem Gesundheitsministerium und dem Ministerium der Europäischen Kommission, neue "TCM-Fahrpläne" für die EU aufzustellen.
Dies gilt nicht nur für den wirtschaftlichen TCM-Bereich, ...
weiter → Quelle: Naturheilpraxis 02⁄2008


Fachzeitschrift Natur-Heilkunde Journal

Masterstudium der Traditionellen Chinesischen Medizin

Auf der Europa-Konferenz für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Rom 2007 wurden von chinesischen und europäischen Experten neue Richtlinien für das TCM-Studium für die Europäische Union aufgestellt, die besonders die TCM-Qualifizierung den Hochschulzugang betreffen.

Im November 2007 fand in Beijing eine internationale Konferenz statt, auf der neben der WHO World Health Organisation auch viele Gesundheits- ministerien der europäischen Länder vertreten waren. Die Teilnehmer - zu denen auch der Präsident der Chinesischen Naturheilkunde Akademie,Professor (Universität Peking) Dr. h. c. (Hf. für TCM Nanning) Dietmar G. Kummer, gehörte - waren sich einig, dass eine Standardisierung der Lehre und Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin angestrebt werden soll...
weiter → Quelle: Natur-Heilkunde Journal, 1-2/2008 oder
Quelle: Arzt, Zahnarzt & Naturheilkunde, 03⁄2008


Artikel Baumann Fachverlage GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Internationale TCM-Konferenz in Kulmbach

Neue Promotions-Studiengänge in der Chinesischen Naturheilkunde-Akademie

Kulmbach. Die Chinesische Naturheilkunde Akademie e.V. hat am 28. November auf der Kulmbacher Plassenburg ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem Festprogramm, Seminaren und Workshops, gefeiert.
Die einzelnen Fachveranstaltungen wurden von Ärzten und Professoren der staatlichen chinesischen TCM Universitäten Guangxi, Shandong und Hubei geleitet. Es gab außerdem einen informativen Workshop zum Thema "TCM Studium". Die Festreden wurden von Melanie Huml, Staatssekretärin im Bayerischen Umwelt- und Gesundheitsministerium, und dem Generalkonsul der Volksrepublik China, Ma Jinsheng, gehalten. ....
weiter → Quelle: Artikel aus KU Gesundheitsmanagement Das Fachmagazin Dezember 2009 - Mit freundlicher Genehmigung des Verlags. Alle Rechte vorbehalten.


 
Presseinterview zum Werdegang von Professor (Universität Peking) Dietmar G. Kummer
 

Portrait: Professor (Universität Peking) Dietmar G. Kummer

Der Botschafter der Traditionellen Chinesischen Medizin

"Ein Meister der alten chinesischen Heilkunst kann man nur über ein lebenslanges Studium werden", stellt Dietmar G. Kummer lächelnd fest. Er fragte sich schon oft, warum immer wieder erwartet werde, eine Rolle zu spielen, statt einfach ein Mensch zu sein. Dabei brachte es der 1947 in Kulmbach als Sohn eines Friseur-Ehepaares geborene Kummer gleich in zwei Ländern, in China und in Deutschland, zu hoher Anerkennung und ist gerade dabei, sich mit einem Modellprojekt neue Meriten zu erwerben. Er richtet erstmalig in Deutschland Studiengänge für Traditionelle Chinesische Medizin ein.

Chinesische Medizin aus erster Hand

Der große Wurf ist Kummer aber schon 1984 mit der Gründung der Chinesischen Naturheilkunde Akademie e.V. gelungen. Als deren Präsident vertritt er einige renommierte chinesische Universitäten in Europa und entfaltete eine rege Kongresstätigkeit. Kummer blickt zurück: "Die Akademie war 1979 eine beschlossene Sache, aber die Zeit war damals in China noch nicht reif für eine solche Kooperation. Fünf Jahre später war es dann soweit. Die Akademie wurde zusammen mit dem chinesischen Gesundheitsministerium und dem Dekan der Hochschule für TCM in Tianjian, Professor Shi Xuenin, und mir in Deutschland auf den Weg gebracht."

Was es mit ihr auf sich hat? "Dank der Akademie kann man die traditionelle Medizin Chinas von Experten unverfälscht kennenlernen und muss sich nicht auf Informationen aus zweiter Hand verlassen. Wir schicken z.B. Studenten nach China oder holen Experten aus China nach Deutschland zur Gestaltung von Fachfortbildungen in TCM für Ärzte, Heilpraktiker, Pharmazeuten oder Masseure."

Bei der obligaten Frage nach der Finanzierung der Aktivitäten verweist Kummer auf die Regeln der Gemeinnützigkeit des Vereins. Kummer gewitzt: "Wir leben von Mitgliederbeiträgen, ehrenamtlicher Arbeit - und vielleicht kann uns der Journalist auch ein wenig unterstützen?"

Hinter der chinesischen Mauer

Dass Kummer 1977 mit dreißig Jahren aufbrach, in China die traditionelle Medizin zu studieren, ist, von außen betrachtet, erstaunlich. Das Land lag damals noch sprichwörtlich verborgen hinter der chinesischen Mauer. Für Kummer lag der Schritt nahe. "Mich interessierte schon als Kind die Medizin anderer Länder. Das klingt vielleicht ein bisschen überheblich. Aber meine Eltern hatten ja ein Friseurgeschäft, und dort kannte man den Bogen vom Bader über den Arzt bis hin zum Chirurgen."

Doch die Orientierung lag auch in der Luft. Kummer erinnert sich: "In den siebziger Jahren erlebten die Naturheilverfahren eine Renaissance, nachdem sie eigentlich von der Industrie schon versenkt geworden waren. Mich machte neugierig, was die Chinesen mit ihren Heilkünsten vollbrachten, mit Akupunktur, Gingseng und erst mit der Chirurgie! Durch die Medien ging damals die fabelhaft klingende Nachricht, dass chinesische Ärzte einem berühmten Tennisspieler den bei einem Unfall abgetrennten Arm wieder annähten, und dass dieser den Arm wieder bewegen konnte."

Die gängige Naturheilkunde löschte Kummers Wissensdurst bei weitem nicht. Zwei Jahre lang klopfte er mit der vielen Franken eigenen Sturheit an die chinesischen Tore, bis sie sich 1977 endlich öffneten. Er begann im Süden Chinas mit dem Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin, absolvierte sein Hauptstudium in Tianjian südlich von Peking und macht dort 1984 auch seinen ersten Abschluss als TCM-Arzt. Dann beschäftigte er sich mit verschiedenen Spezifikationen an einer Reihe chinesischer Universitäten, um schließlich an die Hochschule von Guangxi zurückzukehren und 1996 Chefarzt bzw. Professor in der gesamten chinesischen Medizin zu werden, also einschließlich Pharmazie, Akupunktur, Orthopädie/Traumatologie, zu werden. Das Geheimnis seines Erfolgs fasst er in die Worte: "Mein Privileg war, immer dabei geblieben zu sein." Das gleichzeitig wachsende Interesse an den Leistungen der TCM in Deutschland machten Professor (Universität Peking) Kummer bald auch zu d e m China-Doktor.

Mit diesem medienwirksamen Titel kann Kummer natürlich leben, zumal er auch einen wahren Kern hat. Das Studium der chinesischen Heilkunst prägte Kummer entscheidend, vor allem mit ihrem ganzheitlichen Ansatz. Kummer: "Die Krankheit des Menschen zeigt sich eben nicht nur an Symptomen. Körper, Seele und Geist hängen zusammen. Dann entdecken wir heute, wie groß die Rolle der Umweltbedingungen bei der Entstehung von Krankheiten ist. Die Chinesen hatten schon vor 2000 einen Begriff davon." Das Wissen darum bestimmt auch die Behandlung. Kummer: "Es gibt kein Allheilmittel zum Heilen für alle Krankheiten. Die Behandlung geht von einer Gesamtdiagnose aus und ist in der TCM immer individuell."

Der größte Kräutergarten der Welt

Der Kräutergarten von Guangxi aber hat es Kummer besonders angetan. Er verbrachte die meiste Zeit mit botanischen Studien in dem größten Kräutergarten der Welt. Dieses Studium ist bis heute nicht abgeschlossen. Kummer erläutert: "Über zehntausend Pflanzen werden dort angebaut, kultiviert und untersucht. Prof. Zhao Yi, der längjährige Universitätsdirektor, war mein Mentor, und dank der freundschaftlichen Beziehungen mit ihm und seiner Universität konnte vieles auf den Weg gebracht werden."

Die praktischen Erfahrungen in China und Deutschland lehrten Kummer auch die tatsächlichen Unterschiede sehen: "Es ist natürlich so, dass wir in Deutschland zum Beispiel im Schmerzbereich sehr häufig Patienten haben, die jahrelang medizinisch vorbehandelt wurden. Bei chinesischen Patienten ist die westliche Behandlung weniger verbreitet. Man muss sich dort ganz anders vortasten. Die doppelte Praxiserfahrung ist für mich ein Vorteil. In China besteht Interesse an schulmedizinischen Erfahrungen, und bei uns wächst die Neugierde auf das chinesische Wissen."

Ausbildung zum Magister in TCM

Daraus ergab sich das neueste Projekt des umtriebigen Professors fast wie von selbst. Er bietet zusammen mit der Universität Nanning im Rahmen der Erwachsenenbildung ein berufsbegleitendes Studium Tradtionelle Chinesische Medizin in Europa an. Zur Seite stehen ihm dabei die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft. Kummer erläutert das Vorhaben so: "Kollegen und Kolleginnen, aber auch Masseure oder Krankenschwestern haben oft den Wunsch, die originale chinesische Heilkunst kennenzulernen. Ein 'Bachelor' oder langjährige Berufserfahrungen in einem Heilberuf gilt uns dabei - wie man es von amerikanischen Universitäten kennt, als Qualifikationsnachweis, um seinen Master machen zu können; in Akupunktur, in Orthopädie und neuerdings auch in TCM-Management und FengShui sowie Pharmazie."

Was das Angebot besonders interessant macht ist, dass die Studenten von chinesischen TCM-Experten unterrichtet werden. Kummer schwärmt: "An ihr Wissen kommen sie normalerweise nicht heran. Außerdem können sie einen akademischen Abschluß, den Master, erreichen, wenn die Qualifikation passt, und sogar promovieren, wenn der chinesische Doktorvater das vorgeschlagene Thema annimmt."

Pit Fiedler

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